Monat: Juli 2016

Einfach Autos mit Verbrennungsmotor durch Fahrzeuge mit Elektromotor ersetzen? So einfach ist es nicht. Gerade weil die Beliebtheit von E-Fahrzeugen steigt, wird eines immer deutlicher: Ihr Betrieb ist für Fahrer, Insassen und Fußgänger mit zusätzlichen Risiken verbunden. Und so weisen Experten darauf hin, dass es eines Sicherheitskonzeptes bedarf, das den Besonderheiten der neuen Auto-Generation gerecht wird.

Fahrzeuginsassen vor Stromschlag und Stromausfall schützen

Zu den Behörden, die sich mit den erforderlichen Sicherheitsanforderungen beschäftigen, gehört die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Einen Schwerpunkt spielt die Frage, wie die Insassen vor Verletzungen durch Brände und chemische Stoffe zu schützten sind. Oder: Wie wirkt sich eine nachlassende Batteriespannung auf Schutzsysteme wie den Airbag aus? Eine zentrale Rolle spielt zudem der Aspekt Stromschlag. Denn der Antrieb von Stromautos erfolgt über ein Hochspannungssystem von einigen 100 Volt. Ein durch einen Funktionsstörung  ausgelöster elektrischer Schlag wäre mit beträchtlichen Risiken für Fahrer und Co. verbunden.

Sicherheit von Elektroautos: Brand des Energiespeichers

Laut Patrick Seiniger von der BASt regeln zwar gesetzliche Normen den Umgang mit diesen Gefahren. Enthalten sind Schutzmaßnahmen, die unter anderem vermeiden sollen, dass es zur Explosion oder zum Brand des Energiespeichers kommt. Zugleich wirke sich aber auch der Konkurrenzkampf am E-Mobil-Markt auf das Handling der Risiken aus. Denn eine gutes „Rating“, durch das man sich von Mitbewerbern abheben könne, so der Hinweis von Rainer Justen, Leiter Sicherheit Alternative Antriebe bei Mercedes, erfordere einen Mehraufwand.

Stahlgehäuse für die Batterie

Mercedes-Benz zählt zu den Anbietern, die diesen Schritt gehen: Das Unternehmen integriert die gesetzlich geregelten  Sicherheitsanforderungen in seine „Real Life Safety“-Sicherheitsphilosophie. Ein extrem stabiles Stahlgehäuse für die Lithium-Ionen-Batterie sowie neu entwickelte Spezialstecker gehören dazu. Ebenso farbig gekennzeichnete Kabel, die nicht verwechselt werden können, und großzügig konzipierte Isolierungen, die einen vollständigen Berührschutz gewährleisten. Die sicherheitsrelevanten Starkstromkomponenten unfallsicher zu platzieren, hat ebenfalls höchste Priorität. Deshalb untersuchte der Automobilhersteller rund 9.000 Unfälle auf typische Beschädigungsrisiken und die Wahrscheinlichkeit von Deformationen. Dank der Ergebnisse werden die Energiespeicher nun in den Bereichen des Fahrzeuges platziert, die für Deformationen weniger anfällig sind.

Mit Rettungsdiensten kooperieren

Innovative Fahrzeugkonzepte müssen ebenso sicher sein wie die traditionellen, meint Hans-Thomas Ebner vom Verband der Automobilindustrie (VDA). Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kooperation mit Rettungsdiensten: „Wir arbeiten schon relativ lange mit ihnen zusammen“, erklärt Ebner. Zum Beispiel mit der Feuerwehr in Form von „Schnittversuchen“ mit Neufahrzeugen. Ziel ist, eine Datenbank einzurichten. Zugrunde liegt der Plan der EU, 2015 ein automatisches Notrufsystem namens eCall einzuführen. Dieses werde die Rettungskräfte darüber informieren, wann und wo es zu einem Unfall gekommen ist und welche Maßnahmen zu treffen seien.

Optimale Geräuschentwicklung

Als ein großer Vorteil der Stromfahrzeuge gilt der vergleichsweise „lautlose“ Betrieb. Der infolge reduzierte Verkehrslärm wirkt sich gerade in Städten positiv auf die Lebensqualität aus. Doch genau diese Eigenschaft wird für sehbehinderte und blinde Passanten mitunter zur tödlichen Gefahr – und letztlich auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Denn auch diese würden sich akustisch orientieren, warnt Seiniger. Um diesen Spagat zu meistern, gilt es den optimalen Geräuschpegel für Elektrofahrzeuge zu ermitteln. Entsprechende Testversuche laufen.

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Wer beruflich viel mit dem Auto unterwegs ist, weiß die Vorzüge eines Navigationsgerätes schon lange zu schätzen. Aber auch im privaten Bereich können sich viele Menschen ein Leben ohne die modernen Weg-Finder kaum noch vorstellen. Statt immer wieder anhalten und im Straßenatlas blättern zu müssen, lotst der elektronische Helfer mit Hilfe einer übersichtlichen Kartendarstellung und Sprachanweisungen sicher ans Ziel. Besonders in fremden Städten bietet das über GPS-Satellit gesteuerte Gerät eine unschätzbare Unterstützung, denn mehrspurige Kreuzungen und eine Vielzahl von Querstraßen machen es nicht immer leicht, sich in unbekannten Stadtzentren zu orientieren.

Ein elektronischer Beifahrer

Die neuen Navigationsgeräte des GPS-Weltmarktführers Garmin unterstützen Autofahrer dabei nun noch besser. Die Geräte der aktuellen nüvi 2000 und 3000 Serien mit ihrer sogenannten „Real Navigation“-Technik erteilen Navigationsanweisungen nicht nur durch die Nennung von Straßennamen oder Entfernungen, sondern auch durch markante Orientierungspunkte. Die Anweisungen der Weg-Finder lauten hier beispielsweise „Vor der Post links abbiegen!“ oder „Nach der Fußgängerampel geradeaus halten!“ – genau so, wie sich auch ein realer Beifahrer ausdrücken würde. Der aktive Fahrspurassistent trägt auch grafisch zur besseren Orientierung bei: Dank Bewegtbilder zu den einzelnen Spuren weiß der Fahrer jederzeit, wo er sich einordnen muss, und kann sicher sein, keine Abbiegung mehr zu verpassen.

Weg-Finder im Dialog: Spontane Streckenänderung durch Sprachbefehl

Die aktuellen Garmin nüvis bieten dem Fahrer neue Möglichkeiten der Interaktion. Der Echtzeit-Verkehrsdienst wurde durch Sprachansagen zu Verkehrsstörungen ergänzt. Taucht auf der aktuellen Route ein Stau auf, informiert das Navi den Fahrer nun akustisch darüber. Möchte der Fahrer daraufhin den Stau umfahren, kann er das Navi per Sprachbefehl eine neue Route berechnen lassen.

Frei wählbare „Points of Interest“

Selbstverständlich wird während der Fahrt auf dem Navi permanent die aktuelle Karte angezeigt. Weitere Informationen der modernen Weg-Finder, etwa Restaurants, Tankstellen, Kliniken und Geschäfte entlang der Strecke sowie Verkehrsdaten und Stauinformationen kann der Fahrer individuell auswählen und sich nach Bedarf anzeigen lassen. Das nüvi 3597LMT und die Modelle der Advanced-Serie sind außerdem mit „Garmin Smartphone Link“ kompatibel. Diese App ist für Android und iOS verfügbar und ermöglicht via Bluetooth den Empfang von Live-Diensten auf dem Navigationsgerät. Neben anderen Funktionen können damit beispielsweise Verkehrsinformationen, Radarkontrollpunkte oder auch Wetterdaten abgerufen werden.

Angenehme Fahratmosphäre durch menschliche Stimme des Weg-Finders

Auch wenn es bei GPS-Navigationsgeräten primär auf die technischen Funktionen ankommt: Von einer sympathischen, warmen Stimme lässt man sich gleich viel lieber lotsen. Deswegen hat Garmin die neuen Navis mit der „Garmin Real Voice“ ausgestattet. Damit klingen die Ansagen der Geräte noch mehr wie die eines echten Beifahrers.

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Naht der Frühling, ist es allmählich an der Zeit, die Winterreifen in den wohl verdienten „Sommerschlaf“ zu schicken. Und das im Interesse der eigenen Sicherheit. Denn es ist erwiesen, dass die Funktionalität der Winterreifen in der wärmeren Jahreszeit nicht gewährleistet ist. Genauer gesagt lässt ihre Bremswirkung insbesondere auf regennasser Straße erheblich nach. Der Grund: Die Gummimischung der Winterreifen ist weicher als die der Sommerreifen. Infolge halten erstere den steigenden Temperaturen nur bedingt stand. Dieser Umstand beeinflusst nicht nur das Lenkverhalten zulasten des Fahrers, sondern lässt die Reifen auch schneller verschleißen. Umso erstaunlicher ist diese Zahl: Experten schätzen, dass jährlich bis zu drei Millionen Fahrzeugbesitzer darauf verzichten, die Räder zu wechseln.

Beste Sommerreifen weiterentwickelt

Für alle, die auch im Sommer sicher unterwegs sein möchten, lohnt es sich hingegen, die Weiterentwicklung im Bereich Sommerreifen im Auge zu behalten. Reifenhersteller wie Goodyear und Continental arbeiten kontinuierlich daran, den Schutzfaktor ihrer Produkte zu optimieren. So bietet Goodyear mit dem „Eagle F1 Asymmetrie 2*“ ein Sommerreifenmodell an, das dank einer innovativen Technologie eine noch bessere Haftung auf nassen Fahrbahnen gewährleistet. Bremst der Fahrer, erhöhen die Räder im Unterschied zu herkömmlichen Reifen den Kontakt zur Straße. Die infolge größere Berührungsfläche intensiviert die Bremswirkung und verkürzt zugleich den Bremsweg. Premiere feiert in diesem Frühjahr der „ContiPremiumContact 5*“. Von seinem Vorgänger unterscheidet sich das aktuelle Sommerreifenmodell laut Hersteller durch einen auf nassen Straßen um 15 Prozent kürzeren Bremsweg. Ursächlich hierfür ist der verbesserte Nassgriff. Hier gehts zu den besten Sommerreifen laut Kundenbewertung von Amazon*

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Sicherheitssysteme im Auto: Ob es je einen Dialog zwischen Fahrzeug und Straße geben wird? Bild: © stockWERK / Fotolia.de Ein System, das es Fahrzeugen ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und sich mit dem Straßenumfeld auszutauschen! Um Autofahrer rechtzeitig vor drohenden Gefahren zu warnen! Müsste eine solche Vorrichtung nicht dazu beitragen, die Unfallquote auf Deutschlands Straßen zu senken? Diese Frage ist Gegenstand eines Forschungsauftrages, den die Unfallforschung der Versicherer (UDV) initiiert hat.

Informationsaustausch zwischen Straße und Fahrzeug

Das Ergebnis: Der selbstständige Informationsaustausch zwischen Straße und Fahrzeug würde sich nur in geringem Maße positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken. Hinzu kommt, dass die Verwirklichung dieser Idee technisch gesehen sehr anspruchsvoll und infolge mit hohen finanziellen Kosten verbunden wäre. Lohnenswert wäre allenfalls, so das Fazit der Studie, der partielle und räumlich beschränkte Einsatz einer solchen Infrastrukturkommunikation. So zum Beispiel insbesondere an Straßenkreuzungen und Autobahnkreuzen.

Sicherheitssysteme im Auto

Und so lautet die Empfehlung des UDV, sich stattdessen lieber auf die (Weiter-)Entwicklung von Sicherheitssystemen zu konzentrieren, die das Risiko typischer und schwerwiegender Unfälle reduzieren. Zum Beispiel Unfälle in Kurven und Geraden, die auf eine unangemessene Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Ebenso Unfälle, zu denen es kommt, weil der Fahrzeuglenker alkoholisiert oder unkonzentriert ist.

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Fußgängerschutz und Fußgängersicherheit: Der Airbag ist längst ein Klassiker bei den Verkehrssicherheitssystemen. Foto: blende11.photoDass die Anzahl tödlicher Unfälle im Straßenverkehr in den vergangenen Jahren gesunken ist, ist insbesondere dem Umstand zu verdanken, dass die Automobilindustrie ihre Fahrzeuge mit immer wirkungsvolleren Schutzvorrichtungen und Sicherheitssystemen ausrüstet. Allerdings in erster Linie mit Blick auf die Fahrzeuginsassen. Diese erfahren einen zusätzlichen Schutz dadurch, dass neue Fahrzeugmodelle kontinuierlich breiter, länger und kompakter, kurzum robuster ausfallen.

Fußgängerschutz hat Vorrang

Soweit so gut – zumindest für die eine Seite. Nicht aber für die  Straßenverkehrsteilnehmer, die sich außerhalb eines Pkws befinden und folglich über keine schützende „Knautschzone“ verfügen. Denn im Falle einer Kollision steigt deren Verletzungsgefahr, je größer und massiger das beteiligte Unfallfahrzeug ausfällt. Dies und die Tatsache, dass gerade große Geländewagen oft durch sehr schlechte Werte beim Fußgängerschutz auffallen, dürfte mit ein Grund dafür sein, dass trotz der sinkenden Unfallquote, die Zahl der Unfalltoten im vergangenen Jahr laut vorläufiger Auskunft des Statistischen Bundesamtes mit 3.991 Unfallopfern um 9,4 Prozent gestiegen ist. Bei über der Hälfte der Betroffenen handelte es sich um Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer. Hinzu kommt: Bei schönem Wetter steigt mit den erfahrungsgemäß höheren Fahrgeschwindigkeiten auch die Unfallgefahr. Zumal besagte Risikogruppe bei günstigen Witterungsbedingungen besonders stark vertreten ist.

Fußgängersicherheit im Test

Einen wichtigen Beitrag in die richtige Richtung leistet hier der Euro NCAP-Chrashtest: Die Beurteilung des Aspekts Fußgängerschutz ist zwar bereits seit dem Jahr 2009 Bestandteil dieses Tests. Doch in den nächsten sieben Jahren sollen die Anforderungen an dieses spezielle Sicherheitsmerkmal steigen. Allerdings mit der Einschränkung, dass Fahrzeuge über 2,5 Tonnen erst ab 2015 davon betroffen sein werden. Allerdings ist gut beraten, wer sich schon jetzt „freiwillig“ auf den Fußgängerschutz konzentriert. Ein gutes Argument liefert der Jeep Compass. Er erhielt beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des österreichischen ÖAMTC in der Gesamtwertung statt der möglichen fünf Sterne nur drei. Hauptgrund sei die Fußgängersicherheit gewesen, die lediglich bei 23 Prozent lag, betont ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Aus dem gleichen Grund sprach er auch dem Dacia Duster nur drei Sterne zu. Und so verwundert es nicht, dass immer mehr Automobilhersteller dazu übergehen, in allen Gewichtsklassen die Schutzmaßnahmen zugunsten aller Verkehrsteilnehmer auszudehnen.

Eine Frage der Prävention: Bremsassistenten & Co.

Die eindeutig effektivste Maßnahme in Sachen Fußgängersicherheit ist, potenzielle Unfälle zu vermeiden. Zu diesem Zweck statten viele Fahrzeughersteller ihre Modelle mit entsprechenden technischen Schutzsystemen aus. So zum Beispiel mit einem Bremsassistenten. Dieser erhöht die Chancen des gefährdeten Fußgängers, da er die Zeit verkürzt, die der Fahrer für den Bremsvorgang ohne technischen „Helfer“ im besten Fall bräuchte: Untersuchungen zufolge beträgt die schnellste menschlichste Reaktionszeit etwa eine halbe Sekunde. Serienmäßig wurde die  Bremshilfe weltweit erstmals 2003 beim Toyota Harrier als Bestandteil seines Pre-crash Saftey Systems eingesetzt. Mercedes hatte zwar schon ein Jahr früher ein vergleichbares System in die S-Klasse integriert – ein Notbremsassistent fehlte jedoch damals. Zwischenzeitlich gehört er auch schon in vielen Kleinwagen zur Ausstattung.

Zusätzliche Infrarotprojektoren

Viele Premiumhersteller setzen darüber hinaus auf Schutzsysteme, die zusätzlich sowohl mit Infrarotprojektoren bestückte Scheinwerfer als auch eine am Rückspiegel befestigte Stereokamera beinhalten. Zu finden ist beides unter anderem in der Lexus-Limousine LS. Vorteil der Infrarotprojektoren ist, dass mit ihrer Hilfe Fußgänger auch in der Dunkelheit gut zu erkennen sind. Einen Schritt weiter gehen Mercedes und Audi. Ihr Ziel sind Nachtsichtsysteme, die nicht nur die Fußgängererkennung per Videobild ermöglichen, sondern den Fahrer zugleich über die Entfernung zum Gefährdeten informieren. Ziel ist, durch Super-Sensoren riskante Situationen innerhalb von maximal 200 Millisekunden, bestenfalls sogar in 100 Millisekunden zu identifizieren. Funktionieren wird das innovative Fußgängerschutzsystem über eine mit Videosensoren verbundene Stereokamera (Mercedes) beziehungsweise im Falle Audi mithilfe einer Kombination aus Infrarotgeber und Photomischdetektor. Profitieren werden von diesen Systemen voraussichtlich die Fahrzeuge der nächsten S-Klasse sowie der fürs kommende Jahr angekündigte neue Audi Q7.

Mit der aktiven Motorhaube für den Ernstfall gerüstet

Da auch die beste Prävention keinen hundertprozentigen Schutz vor Verkehrsunfällen bietet, gilt es sich für den Ernstfall zu rüsten. Ein Schlagwort lautet „aktive Motorhaube“: Nehmen die in der Stoßstange des Fahrzeuges eingebauten Sensoren einen drohenden Zusammenstoß wahr, fährt die Motorhaube im Bruchteil einer Sekunde hydraulisch oder per Feder einige Zentimeter nach oben. Dadurch wird das Verletzungsrisiko des Fußgängers vermindert. Denn nun läuft er nicht mehr Gefahr, mit dem Kopf unmittelbar auf die Windschutzscheibe oder   den harten Motorblock zu prallen. Zur Verfügung steht dieser „Schutzengel“ bereits seit zirka 2005. Zu den Pionieren zählte der Citroen C6. Doch auch hier ist in Sachen Weiterentwicklung kein Ende in Sicht, wie Volvo anlässlich eines neuen Modelltyps aus dem unteren Mittelklassensegment zeigt: Bei dem V40 ist ein Airbag in die aktive Motorhaube integriert. Dieser öffnet sich im Falle einer Kollision in Millisekunden nachdem die Motorhaube aktiviert wurde. Da der Luftsack sowohl die Frontpartie als auch einen Teil der A-Säule und Windschutzscheibe abschirmt, sinkt die Verletzungsgefahr für das Unfallopfer erheblich. Hinzu kommt eine elektronische Ausparkhilfe, die zudem auf Radfahrer und Fußgänger aufmerksam macht, die sich in der Nähe des Fahrzeuges befinden.

Crashtest beweist Nutzen

Dass sich die Investition in die aktive Motorhaube lohnt, belegt der aktuelle Euro NCAP-Crashtest. Der wirkungsvolle Fußgängerschutz hat einigen neuen sowie nachgebesserten SUV-Modellen fünf Sterne beschert. Zu den Gewinnern gehören der Chevrolet Captiva, die Mercedes M-Klasse und der Audi Q3. Und so kommen auch die Euro NCAP-Experten zu dem Ergebnis, dass sich Fußgängerschutz und Sicherheit der Pkw-Insassen keineswegs ausschließen müssen: „Eine effektiv entwickelte Motorhaubenstruktur, bei der die Stabilität im Innern erreicht wird, bietet einen guten Fußgängerschutz.“

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Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge - Krankenwagen mit BlaulichtKommt es im Straßenverkehr zu einem Unfall, zählt jede Sekunde. Untersuchungen belegen, dass die Überlebenschance eines schwer verletzten Menschen mit jeder Minute, die ihm eher geholfen wird, um zehn Prozent steigt. Infolge ist die sogenannte Rettungsgasse von existenzieller Bedeutung. Denn sie stellt sicher, dass die Unfallhelfer so schnell wie möglich den Unfallort erreichen und erfolgreich Erste Hilfe leisten können. Aus diesem Grund schreibt die Straßenverkehrsordnung unmissverständlich vor, wie die Rettungsgasse zu bilden ist. Nämlich entweder in der Mitte einer zweispurigen Fahrbahn. Oder, im Falle einer mehrspurigen Autobahn, zwischen der linken und der mittleren, sprich rechts daneben liegenden Spur.

Rettungsgasse sicherstellen

Doch obwohl der ADAC regelmäßig auf die Wichtigkeit dieser Maßnahme aufmerksam macht, gibt es immer wieder Fahrer, die einfach stehen bleiben und es den Rettungsfahrzeugen erschweren, schnellstmöglich zur Unfallstelle vorzudringen. Dass sie hierbei ein Bußgeld in Höhe von mindestens 20 Euro riskieren, ist das eine. Unverzeihlich ist jedoch, dass sie zugleich die dramatischen Folgen in Kauf nehmen, die der mit dieser Behinderung einhergehende Zeitverlust haben kann.

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EU-Reifenlabel
EU-Reifenlabel

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Warum es jetzt ein EU-Reifenlabel gibt.
  • Was das Reifenlabel bewertet.
  • Wie Sie den richtigen Reifen finden.

Wer neue Reifen für sein Auto benötigt, hat die sprichwörtliche Qual der Wahl – so groß ist das Angebot der verschiedenen Hersteller. Für einen besseren Überblick soll nun das europäische Reifenlabel sorgen. Hier die wichtigsten Informationen und Tipps für Autofahrer.

Reifenlabel wird zur Pflicht

Alle Neureifen, die ab 1. Juli 2012 hergestellt und ab November 2012 in der EU vertrieben werden, müssen im Verkaufsraum mit dem europäischen Reifenlabel gekennzeichnet sein. Gerade auf den Verbrauch hat die Reifenwahl großen Einfluss: Daher wird die Bewertung der Kraftstoffeffizienz von A (grün) bis G (rot) farbig unterteilt – ähnlich wie es der Verbraucher bereits von Haushaltsgeräten kennt.

Hilfestellung beim Reifenkauf

Neben der Kraftstoffeffizienz ist das Rollgeräusch des Reifens auf der Fahrbahn in Dezibel angegeben. Als drittes wird die Nasshaftung beim Bremsen bewertet, ebenfalls in einer Klassifizierung von „A“ bis „G“. „Das Label ist eine wichtige Hilfestellung für den Endverbraucher, kann eine individuelle Beratung durch den Fachmann aber nicht ersetzen. Auf absehbare Zeit wird es Reifen der A/A-Klassifizerung nicht geben.

Guter Grip bei Vollbremsungen

Gerade das Thema Nasshaftung ist ein gutes Beispiel für das Bewertungsschema: Die Einordnung der Reifen von „A“ bis „G“ erfolgt abhängig vom Bremsweg auf nasser Fahrbahn, bei einer Vollbremsung aus 80 Stundenkilometern. Jede Stufe des Labels entspricht dabei einer Verlängerung des Bremsweges um circa vier Meter. Mit einem Pneu der Klasse „F“ braucht das Fahrzeug 18 Meter länger bis zum Stillstand als mit einem „A“-Reifen – im Fall der Fälle können dies entscheidende Meter sein.

Persönliche Beratung nutzen

Abhängig von der Verwendung und der eigenen Fahrweise sollte man Reifen also gründlich auswählen. „Das Reifenlabel bewertet aber nur drei Kriterien, weitere wichtige Aspekte fehlen. Der Bremsweg bei trockener Fahrbahn wird ebenso wenig betrachtet wie generell das Handling“, so Groß weiter. Er empfiehlt, die persönliche Beratung in einem Fachbetrieb in Anspruch zu nehmen und zusätzlich aktuelle Reifentests zu beachten. „Die ausführlichen Praxisbewertungen sind oft deutlich aussagekräftiger.“

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Verhekrssicherheit auf den Straßen Auf 80 Millionen Einwohner in Deutschland kommen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 51,7 Millionen zugelassene Fahrzeuge. Davon entfallen 42,9 Millionen auf PKW und 6,2 Millionen auf Anhänger. Der Rest sind Busse und LKW. Nicht enthalten sind in den erfassten KFZ motorisierte Zweiräder, zu denen auch Rollstühle zählen. Nimmt man diese Gruppe noch hinzu, so sind in Deutschland ca 53 Millionen Fahrzeuge unterwegs.
Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen

In Deutschland kommen heute 633 Fahrzeuge auf 1000 Einwohner. Bei dieser Dichte ist das Thema Verkehrssicherheit sehr wichtig, zumal allein von 2009 bis 2012 nur die Anzahl der PKW um zwei Millionen Fahrzeuge zugenommen hat. Heute sind zwar um drei Prozent weniger motorisierte Zweiräder auf unseren Straßen unterwegs als noch vor drei Jahren, dafür ist die Zahl der motorbetriebenen Rollstühle im selben Zeitraum um über 14 Prozent gestiegen. Umso wichtiger ist es, der Verkehrssicherheit jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers größte Beachtung zu schenken. Rettungsgassen sollten im Falle eines Unfalls schnell gebildet werden, da sonst die Rettungsfahrzeuge behindert werden könnten.
Unfallstatistik

2009 ereigneten sich insgesamt 2.304.935 Unfälle, davon 310.940 mit Personenschaden, 4.152 verloren dabei ihr Leben. 2010 ging die Zahl der Verkehrstoten erfreulicherweise zurück auf 3.657. Es ereigneten sich jedoch im Gesamten mehr Unfälle. Von 2.400.000 Unfällen waren 288.800 mit Personenschaden. Die neueste Unfallstatistik ist eine sehr traurige Bilanz, verglichen mit den Jahren davor. 2011 sind 3.991 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind 334 mehr als 2010. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer lag mit 395.353 um mehr als 23.000 höher als im Jahr davor. Das sind alarmierende Zahlen, denn jedes Unfallopfer ist eines zuviel. Gerade der Fußgängerschutz ist immens wichtig.
Zu müde zum Fahren

Da 20 Prozent der Unfälle auf Müdigkeit zurückzuführen ist, wurde ein von einer Arbeitsgruppe des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt koodiniertes Kompeteznetz zum Thema „Alertness-Management“ ins Leben gerufen. Zu Deutsch etwa „Aufmerksamkeits-Management“. Es geht darum, möglichst alle Umstände, die zu Müdigkeit im Straßenverkehr führen können schon im Vorfeld zu beseitigen.
Die Automobilindustrie ist seit vielen Jahren bestrebt, die Autos immer sicherer zu bauen. Doch nicht nur die Müdigkeit kann zum Problem werden, auch Nachtfahrten sind für viele Autofahrer eine Qual. Nachtsichtbrillen können Abhilfe schaffen.
Umsichtiges Fahren gefordert

Um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen bedarf es vor allem eines umsichtigen Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer. Es betrifft Erwachsene ebenso wie Kinder. Schon beim Einsteigen ins Auto ist es wichtig, Kinder richtig zu sichern. Eine an die Straßenverhältnisse angepasste Geschwindigkeit hilft ebenso Leben zu schützen, wie das rechzeitige Bremsen, um nicht unnötig in Stress zu geraten. Gerade Motorradfahrer sind besonders gefährdet- Ein passender Motorradhelm ist das wichtigste Utensil.
Radfahrer besonders gefährdet

Radfahrer tun gut daran, wenn sie einen Schutzhelm aufsetzen. Kaum jemandem ist bewusst, dass die Hälfte aller tödlich verunglückten Fahrradfahrer an Kopfverletzungen stirbt. Eltern sollten ihren Kindern hier mit gutem Beispiel vorangehen und auch die Kinder daran gewöhnen, nie ohne Helm ein Rad zu benutzen. Eine neuartige Sache sind sogenannte Airbag-Jacken. Doch zum Glück werden auch die Sicherheitssysteme in den Autos immer besser.
Verkehrserziehung

Die Verkehrserziehung nimmt einen wichtigen Stellenwert im Rahmen der Verkehrssicherheit ein, da den Schulkindern alle für sie relevanten Verkehrsregeln vermittelt werden. In praktischen Übungseinheiten lernen sie auf einem geschützten Areal das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Erwachsene Fußgänger vergessen manchmal, dass sie von jüngeren Verkehrsteilnehmern beobachtet werden. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Passanten grundsätzlich nur bei grün über die Straße gingen. Für Kinder, die kurz vor der Einschulung stehen ist es besonders wichtig, dass man mit ihnen den Schulweg immen und immer wieder übt. Auch eine gut sichtbare Kleidung, wenn möglich mit reflektierenden Streifen, dient der Sicherheit von Kindern und Erwachsenen.

 

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Der schwedische Hersteller präsentiert die neue Polestar Modellen des V60 und S6, die schnellsten Fahrzeuge seiner Unternehmensgeschichte. Volvo rollt den V60  und den S60 zu den Händlern. Mit einigem sportlichen Zierrat ausgestattet, treten sie gegen die deutsche Konkurrenz in Form vom BMW 340i  und Audi S4 an.
Laut Volvo werden der neue V60  und S60 Polestar in weltweit 47 Märkten angeboten. Das Produktionsvolumen steigt von jährlich 750 auf 1.250 bis 1.500 Einheiten.

Modifizierter T6-Motor sorgt für Performance

VOLVO V60 UND S60 POLESTAR
Der von Haustuner Polestar optimierte Antriebsstrang umfasst zahlreiche Modifikationen an Getriebe und Motor, darunter ein größerer Turbolader, Nockenwellen,  neue Pleuel und eine leistungsfähigere Kraftstoffpumpe sowie ein größerer Lufteinlass gehören zu den wichtigsten Änderungen. Neben einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und dem Leistungsplus von rund 61 PS steigt auch das maximale Drehmoment des Turbo-Vierzylinders auf jetzt 470 Nm.  Das Achtgang Automatikgetriebe verteilt die Kraft mithilfe eines Allradsystems von BorgWarner an alle vier Räder,  bei maximal 470 Newtonmeter Drehmoment sicherlich keine schlechte Idee.
Zu den weiteren Besonderheiten der beiden Modelle gehören neue 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, geschlitzte Bremsscheiben mit 371 Millimeter Durchmesser,  voll einstellbare Öhlins-Stoßdämpfer und eine neu abgestimmte Servolenkung.
So gerüstet, sprintet der S60 in sportwagentauglichen 4, 7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Den Normverbrauch gibt Volvo mit 8,1 Liter (V60) bzw. 7,8 Liter (S60) je 100 Kilometer an.
Schnell im Alltag
Zusammen mit einer Gewichtsreduktion um etwa 20 Kilogramm sollen der V60 Polestar und S60 Polestar  zu agilen Fahrmaschinen mit Alltagsqualitäten werden.  Für hohen Alltagsnutzen spricht auch der moderate Durchschnittsverbrauch der blauen Renner, welcher  von Volvo mit ca. 8 Litern auf 100 Kilometer angegeben wird. Bestellt werden kann der S60 Polestar ab sofort zu Preisen ab 69.000 EUR und  der V60 mit Kombiheck kostet 2.000 EUR mehr. Die Aufpreisliste der leistungsstarken Modelle ist erfreulich kurz: Bis auf ein Glasschiebedach und einige Metalliclackierungen ist sie leer.

Bild: Volvo.com

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Ein echter Sportwagen mit dem Komfort einer Luxuslimousine , 
ohne Kompromisse im Alltag. 
Für sportliche Fahrer - und ihre sportlichen Passagiere. 
Sehen Sie die ersten Fahrszenen des neuen Panamera Turbo
 und Panamera 4S in diesem Video .

Der kombinierte Kraftstoffverbrauch gemäß der EU- 6: 
Panamera Turbo : 9,4 - 9,3 l / 100 km, 
CO2-Ausstoß: 214 bis 212 g / km; Panamera 4S : 8,2 - 8,1 l / 100 km, 
CO2-Ausstoß : 186 - 184 g / km ;

Video: Porsche.com

Video: Auto Bild

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