Kategorie: Verkehrssicherheit

Zu den bedeutenden Unfallursachen im Straßenverkehr gehört die Vorfahrt. Jeder 5. Unfall passiert aufgrund der Missachtung der Vorfahrt und ist damit traurigerweise die Hauptunfallursache laut Studien des ADAC.  Bei Beachtung der folgenden Tipps kommst du aber hoffentlich sicher ans Ziel:

Tempo drosseln!
Fahr mit einem gedrosselten Tempo an Einmündungen oder Kreuzungen heran. Somit signalisierst Du, dass Du wartest. Bremsen im letzten Moment ist falsch.

Verschaffe Dir Orientierung!
Vor einer Kreuzung solltest Du dich ordentlich orientieren, wo es lang geht. Dann kannst du dich besser auf die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren. Ist die Straße schlecht einsehbar, solltest du dich vorsichtig hineintasten. Fahren auf  “gut Glück” kann schlimme Folgen haben.

Andere einschätzen
Vor allem auf Außerortsstraßen kommt es immer wieder vor, dass einer dem anderen die Vorfahrt genommen hat, weil die Geschwindigkeit des Vorfahrtsberechtigten unterschätzt wurde. Bei Zweifeln solltest du daher lieber noch mal warten.

Rechts-Vor-Links-Regel
Das von rechts kommende Fahrzeug hat an Einmündungen und Kreuzungen Vorfahrt. Diese Regel ist hinfällig, sofern der Verkehr durch Verkehrszeichen, Ampeln oder die Polizei geregelt wird.

Grünpfeil-Regelung
Vielleicht ist es Dir schon mal aufgefallen, dass an manchen Ampeln ein schwarzes Schild mit einem grünen Pfeil drauf hängt. Der grüne Pfeil zeigt nach rechts und bedeutet, dass bei freier Straße nach rechts abgebogen werden darf, auch wenn die Ampel noch auf Rot steht.

Read Full Article

Naht der Frühling, ist es allmählich an der Zeit, die Winterreifen in den wohl verdienten „Sommerschlaf“ zu schicken. Und das im Interesse der eigenen Sicherheit. Denn es ist erwiesen, dass die Funktionalität der Winterreifen in der wärmeren Jahreszeit nicht gewährleistet ist. Genauer gesagt lässt ihre Bremswirkung insbesondere auf regennasser Straße erheblich nach. Der Grund: Die Gummimischung der Winterreifen ist weicher als die der Sommerreifen. Infolge halten erstere den steigenden Temperaturen nur bedingt stand. Dieser Umstand beeinflusst nicht nur das Lenkverhalten zulasten des Fahrers, sondern lässt die Reifen auch schneller verschleißen. Umso erstaunlicher ist diese Zahl: Experten schätzen, dass jährlich bis zu drei Millionen Fahrzeugbesitzer darauf verzichten, die Räder zu wechseln.

Beste Sommerreifen weiterentwickelt

Für alle, die auch im Sommer sicher unterwegs sein möchten, lohnt es sich hingegen, die Weiterentwicklung im Bereich Sommerreifen im Auge zu behalten. Reifenhersteller wie Goodyear und Continental arbeiten kontinuierlich daran, den Schutzfaktor ihrer Produkte zu optimieren. So bietet Goodyear mit dem „Eagle F1 Asymmetrie 2*“ ein Sommerreifenmodell an, das dank einer innovativen Technologie eine noch bessere Haftung auf nassen Fahrbahnen gewährleistet. Bremst der Fahrer, erhöhen die Räder im Unterschied zu herkömmlichen Reifen den Kontakt zur Straße. Die infolge größere Berührungsfläche intensiviert die Bremswirkung und verkürzt zugleich den Bremsweg. Premiere feiert in diesem Frühjahr der „ContiPremiumContact 5*“. Von seinem Vorgänger unterscheidet sich das aktuelle Sommerreifenmodell laut Hersteller durch einen auf nassen Straßen um 15 Prozent kürzeren Bremsweg. Ursächlich hierfür ist der verbesserte Nassgriff. Hier gehts zu den besten Sommerreifen laut Kundenbewertung von Amazon*

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Sommerreifen
  • Verkehrssicherheit
  • Bremswirkung
  • Gummimischung
  • Sommerreifenmodell
  • Winterreifen
  • Haftung
  • weiterentwickelte Sommerreifen
  • Verkehrssicherheit

Bild: © mh90photo / Fotolia.de

Read Full Article

Sicherheitssysteme im Auto: Ob es je einen Dialog zwischen Fahrzeug und Straße geben wird? Bild: © stockWERK / Fotolia.de Ein System, das es Fahrzeugen ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und sich mit dem Straßenumfeld auszutauschen! Um Autofahrer rechtzeitig vor drohenden Gefahren zu warnen! Müsste eine solche Vorrichtung nicht dazu beitragen, die Unfallquote auf Deutschlands Straßen zu senken? Diese Frage ist Gegenstand eines Forschungsauftrages, den die Unfallforschung der Versicherer (UDV) initiiert hat.

Informationsaustausch zwischen Straße und Fahrzeug

Das Ergebnis: Der selbstständige Informationsaustausch zwischen Straße und Fahrzeug würde sich nur in geringem Maße positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken. Hinzu kommt, dass die Verwirklichung dieser Idee technisch gesehen sehr anspruchsvoll und infolge mit hohen finanziellen Kosten verbunden wäre. Lohnenswert wäre allenfalls, so das Fazit der Studie, der partielle und räumlich beschränkte Einsatz einer solchen Infrastrukturkommunikation. So zum Beispiel insbesondere an Straßenkreuzungen und Autobahnkreuzen.

Sicherheitssysteme im Auto

Und so lautet die Empfehlung des UDV, sich stattdessen lieber auf die (Weiter-)Entwicklung von Sicherheitssystemen zu konzentrieren, die das Risiko typischer und schwerwiegender Unfälle reduzieren. Zum Beispiel Unfälle in Kurven und Geraden, die auf eine unangemessene Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Ebenso Unfälle, zu denen es kommt, weil der Fahrzeuglenker alkoholisiert oder unkonzentriert ist.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Verkehrssicherheit
  • Unfallforschung
  • Informationsaustausch
  • Straßenkreuzungen
  • Autobahnkreuze
  • Sicherheitssysteme
  • Technologie
  • Auto
  • Ratgeber

Mehr zum Thema Verkehrsicherheit:

 

Bild: © stockWERK / Fotolia.de

Read Full Article

Fußgängerschutz und Fußgängersicherheit: Der Airbag ist längst ein Klassiker bei den Verkehrssicherheitssystemen. Foto: blende11.photoDass die Anzahl tödlicher Unfälle im Straßenverkehr in den vergangenen Jahren gesunken ist, ist insbesondere dem Umstand zu verdanken, dass die Automobilindustrie ihre Fahrzeuge mit immer wirkungsvolleren Schutzvorrichtungen und Sicherheitssystemen ausrüstet. Allerdings in erster Linie mit Blick auf die Fahrzeuginsassen. Diese erfahren einen zusätzlichen Schutz dadurch, dass neue Fahrzeugmodelle kontinuierlich breiter, länger und kompakter, kurzum robuster ausfallen.

Fußgängerschutz hat Vorrang

Soweit so gut – zumindest für die eine Seite. Nicht aber für die  Straßenverkehrsteilnehmer, die sich außerhalb eines Pkws befinden und folglich über keine schützende „Knautschzone“ verfügen. Denn im Falle einer Kollision steigt deren Verletzungsgefahr, je größer und massiger das beteiligte Unfallfahrzeug ausfällt. Dies und die Tatsache, dass gerade große Geländewagen oft durch sehr schlechte Werte beim Fußgängerschutz auffallen, dürfte mit ein Grund dafür sein, dass trotz der sinkenden Unfallquote, die Zahl der Unfalltoten im vergangenen Jahr laut vorläufiger Auskunft des Statistischen Bundesamtes mit 3.991 Unfallopfern um 9,4 Prozent gestiegen ist. Bei über der Hälfte der Betroffenen handelte es sich um Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer. Hinzu kommt: Bei schönem Wetter steigt mit den erfahrungsgemäß höheren Fahrgeschwindigkeiten auch die Unfallgefahr. Zumal besagte Risikogruppe bei günstigen Witterungsbedingungen besonders stark vertreten ist.

Fußgängersicherheit im Test

Einen wichtigen Beitrag in die richtige Richtung leistet hier der Euro NCAP-Chrashtest: Die Beurteilung des Aspekts Fußgängerschutz ist zwar bereits seit dem Jahr 2009 Bestandteil dieses Tests. Doch in den nächsten sieben Jahren sollen die Anforderungen an dieses spezielle Sicherheitsmerkmal steigen. Allerdings mit der Einschränkung, dass Fahrzeuge über 2,5 Tonnen erst ab 2015 davon betroffen sein werden. Allerdings ist gut beraten, wer sich schon jetzt „freiwillig“ auf den Fußgängerschutz konzentriert. Ein gutes Argument liefert der Jeep Compass. Er erhielt beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des österreichischen ÖAMTC in der Gesamtwertung statt der möglichen fünf Sterne nur drei. Hauptgrund sei die Fußgängersicherheit gewesen, die lediglich bei 23 Prozent lag, betont ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Aus dem gleichen Grund sprach er auch dem Dacia Duster nur drei Sterne zu. Und so verwundert es nicht, dass immer mehr Automobilhersteller dazu übergehen, in allen Gewichtsklassen die Schutzmaßnahmen zugunsten aller Verkehrsteilnehmer auszudehnen.

Eine Frage der Prävention: Bremsassistenten & Co.

Die eindeutig effektivste Maßnahme in Sachen Fußgängersicherheit ist, potenzielle Unfälle zu vermeiden. Zu diesem Zweck statten viele Fahrzeughersteller ihre Modelle mit entsprechenden technischen Schutzsystemen aus. So zum Beispiel mit einem Bremsassistenten. Dieser erhöht die Chancen des gefährdeten Fußgängers, da er die Zeit verkürzt, die der Fahrer für den Bremsvorgang ohne technischen „Helfer“ im besten Fall bräuchte: Untersuchungen zufolge beträgt die schnellste menschlichste Reaktionszeit etwa eine halbe Sekunde. Serienmäßig wurde die  Bremshilfe weltweit erstmals 2003 beim Toyota Harrier als Bestandteil seines Pre-crash Saftey Systems eingesetzt. Mercedes hatte zwar schon ein Jahr früher ein vergleichbares System in die S-Klasse integriert – ein Notbremsassistent fehlte jedoch damals. Zwischenzeitlich gehört er auch schon in vielen Kleinwagen zur Ausstattung.

Zusätzliche Infrarotprojektoren

Viele Premiumhersteller setzen darüber hinaus auf Schutzsysteme, die zusätzlich sowohl mit Infrarotprojektoren bestückte Scheinwerfer als auch eine am Rückspiegel befestigte Stereokamera beinhalten. Zu finden ist beides unter anderem in der Lexus-Limousine LS. Vorteil der Infrarotprojektoren ist, dass mit ihrer Hilfe Fußgänger auch in der Dunkelheit gut zu erkennen sind. Einen Schritt weiter gehen Mercedes und Audi. Ihr Ziel sind Nachtsichtsysteme, die nicht nur die Fußgängererkennung per Videobild ermöglichen, sondern den Fahrer zugleich über die Entfernung zum Gefährdeten informieren. Ziel ist, durch Super-Sensoren riskante Situationen innerhalb von maximal 200 Millisekunden, bestenfalls sogar in 100 Millisekunden zu identifizieren. Funktionieren wird das innovative Fußgängerschutzsystem über eine mit Videosensoren verbundene Stereokamera (Mercedes) beziehungsweise im Falle Audi mithilfe einer Kombination aus Infrarotgeber und Photomischdetektor. Profitieren werden von diesen Systemen voraussichtlich die Fahrzeuge der nächsten S-Klasse sowie der fürs kommende Jahr angekündigte neue Audi Q7.

Mit der aktiven Motorhaube für den Ernstfall gerüstet

Da auch die beste Prävention keinen hundertprozentigen Schutz vor Verkehrsunfällen bietet, gilt es sich für den Ernstfall zu rüsten. Ein Schlagwort lautet „aktive Motorhaube“: Nehmen die in der Stoßstange des Fahrzeuges eingebauten Sensoren einen drohenden Zusammenstoß wahr, fährt die Motorhaube im Bruchteil einer Sekunde hydraulisch oder per Feder einige Zentimeter nach oben. Dadurch wird das Verletzungsrisiko des Fußgängers vermindert. Denn nun läuft er nicht mehr Gefahr, mit dem Kopf unmittelbar auf die Windschutzscheibe oder   den harten Motorblock zu prallen. Zur Verfügung steht dieser „Schutzengel“ bereits seit zirka 2005. Zu den Pionieren zählte der Citroen C6. Doch auch hier ist in Sachen Weiterentwicklung kein Ende in Sicht, wie Volvo anlässlich eines neuen Modelltyps aus dem unteren Mittelklassensegment zeigt: Bei dem V40 ist ein Airbag in die aktive Motorhaube integriert. Dieser öffnet sich im Falle einer Kollision in Millisekunden nachdem die Motorhaube aktiviert wurde. Da der Luftsack sowohl die Frontpartie als auch einen Teil der A-Säule und Windschutzscheibe abschirmt, sinkt die Verletzungsgefahr für das Unfallopfer erheblich. Hinzu kommt eine elektronische Ausparkhilfe, die zudem auf Radfahrer und Fußgänger aufmerksam macht, die sich in der Nähe des Fahrzeuges befinden.

Crashtest beweist Nutzen

Dass sich die Investition in die aktive Motorhaube lohnt, belegt der aktuelle Euro NCAP-Crashtest. Der wirkungsvolle Fußgängerschutz hat einigen neuen sowie nachgebesserten SUV-Modellen fünf Sterne beschert. Zu den Gewinnern gehören der Chevrolet Captiva, die Mercedes M-Klasse und der Audi Q3. Und so kommen auch die Euro NCAP-Experten zu dem Ergebnis, dass sich Fußgängerschutz und Sicherheit der Pkw-Insassen keineswegs ausschließen müssen: „Eine effektiv entwickelte Motorhaubenstruktur, bei der die Stabilität im Innern erreicht wird, bietet einen guten Fußgängerschutz.“

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Verkehrssicherheit
  • Airbag
  • Fußgänger
  • aktive Motorhaube
  • Verkehrsunfälle
  • Nachtsichtsysteme
  • Fußgängererkennung
  • Fußgängerschutz
  • Fußgängersicherheit

Bild: © blende11.photo / Fotolia.de

Read Full Article

Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge - Krankenwagen mit BlaulichtKommt es im Straßenverkehr zu einem Unfall, zählt jede Sekunde. Untersuchungen belegen, dass die Überlebenschance eines schwer verletzten Menschen mit jeder Minute, die ihm eher geholfen wird, um zehn Prozent steigt. Infolge ist die sogenannte Rettungsgasse von existenzieller Bedeutung. Denn sie stellt sicher, dass die Unfallhelfer so schnell wie möglich den Unfallort erreichen und erfolgreich Erste Hilfe leisten können. Aus diesem Grund schreibt die Straßenverkehrsordnung unmissverständlich vor, wie die Rettungsgasse zu bilden ist. Nämlich entweder in der Mitte einer zweispurigen Fahrbahn. Oder, im Falle einer mehrspurigen Autobahn, zwischen der linken und der mittleren, sprich rechts daneben liegenden Spur.

Rettungsgasse sicherstellen

Doch obwohl der ADAC regelmäßig auf die Wichtigkeit dieser Maßnahme aufmerksam macht, gibt es immer wieder Fahrer, die einfach stehen bleiben und es den Rettungsfahrzeugen erschweren, schnellstmöglich zur Unfallstelle vorzudringen. Dass sie hierbei ein Bußgeld in Höhe von mindestens 20 Euro riskieren, ist das eine. Unverzeihlich ist jedoch, dass sie zugleich die dramatischen Folgen in Kauf nehmen, die der mit dieser Behinderung einhergehende Zeitverlust haben kann.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Rettungsgassen
  • Rettungsfahrzeuge
  • Unfallopfer
  • Überlebenschance
  • Verkehrssicherheit
  • Ratgeber
  • Tipps
  • Unfallort

Bild: © goldencow_images / Fotolia.de

Read Full Article

Verhekrssicherheit auf den Straßen Auf 80 Millionen Einwohner in Deutschland kommen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 51,7 Millionen zugelassene Fahrzeuge. Davon entfallen 42,9 Millionen auf PKW und 6,2 Millionen auf Anhänger. Der Rest sind Busse und LKW. Nicht enthalten sind in den erfassten KFZ motorisierte Zweiräder, zu denen auch Rollstühle zählen. Nimmt man diese Gruppe noch hinzu, so sind in Deutschland ca 53 Millionen Fahrzeuge unterwegs.
Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen

In Deutschland kommen heute 633 Fahrzeuge auf 1000 Einwohner. Bei dieser Dichte ist das Thema Verkehrssicherheit sehr wichtig, zumal allein von 2009 bis 2012 nur die Anzahl der PKW um zwei Millionen Fahrzeuge zugenommen hat. Heute sind zwar um drei Prozent weniger motorisierte Zweiräder auf unseren Straßen unterwegs als noch vor drei Jahren, dafür ist die Zahl der motorbetriebenen Rollstühle im selben Zeitraum um über 14 Prozent gestiegen. Umso wichtiger ist es, der Verkehrssicherheit jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers größte Beachtung zu schenken. Rettungsgassen sollten im Falle eines Unfalls schnell gebildet werden, da sonst die Rettungsfahrzeuge behindert werden könnten.
Unfallstatistik

2009 ereigneten sich insgesamt 2.304.935 Unfälle, davon 310.940 mit Personenschaden, 4.152 verloren dabei ihr Leben. 2010 ging die Zahl der Verkehrstoten erfreulicherweise zurück auf 3.657. Es ereigneten sich jedoch im Gesamten mehr Unfälle. Von 2.400.000 Unfällen waren 288.800 mit Personenschaden. Die neueste Unfallstatistik ist eine sehr traurige Bilanz, verglichen mit den Jahren davor. 2011 sind 3.991 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind 334 mehr als 2010. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer lag mit 395.353 um mehr als 23.000 höher als im Jahr davor. Das sind alarmierende Zahlen, denn jedes Unfallopfer ist eines zuviel. Gerade der Fußgängerschutz ist immens wichtig.
Zu müde zum Fahren

Da 20 Prozent der Unfälle auf Müdigkeit zurückzuführen ist, wurde ein von einer Arbeitsgruppe des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt koodiniertes Kompeteznetz zum Thema „Alertness-Management“ ins Leben gerufen. Zu Deutsch etwa „Aufmerksamkeits-Management“. Es geht darum, möglichst alle Umstände, die zu Müdigkeit im Straßenverkehr führen können schon im Vorfeld zu beseitigen.
Die Automobilindustrie ist seit vielen Jahren bestrebt, die Autos immer sicherer zu bauen. Doch nicht nur die Müdigkeit kann zum Problem werden, auch Nachtfahrten sind für viele Autofahrer eine Qual. Nachtsichtbrillen können Abhilfe schaffen.
Umsichtiges Fahren gefordert

Um die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen bedarf es vor allem eines umsichtigen Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer. Es betrifft Erwachsene ebenso wie Kinder. Schon beim Einsteigen ins Auto ist es wichtig, Kinder richtig zu sichern. Eine an die Straßenverhältnisse angepasste Geschwindigkeit hilft ebenso Leben zu schützen, wie das rechzeitige Bremsen, um nicht unnötig in Stress zu geraten. Gerade Motorradfahrer sind besonders gefährdet- Ein passender Motorradhelm ist das wichtigste Utensil.
Radfahrer besonders gefährdet

Radfahrer tun gut daran, wenn sie einen Schutzhelm aufsetzen. Kaum jemandem ist bewusst, dass die Hälfte aller tödlich verunglückten Fahrradfahrer an Kopfverletzungen stirbt. Eltern sollten ihren Kindern hier mit gutem Beispiel vorangehen und auch die Kinder daran gewöhnen, nie ohne Helm ein Rad zu benutzen. Eine neuartige Sache sind sogenannte Airbag-Jacken. Doch zum Glück werden auch die Sicherheitssysteme in den Autos immer besser.
Verkehrserziehung

Die Verkehrserziehung nimmt einen wichtigen Stellenwert im Rahmen der Verkehrssicherheit ein, da den Schulkindern alle für sie relevanten Verkehrsregeln vermittelt werden. In praktischen Übungseinheiten lernen sie auf einem geschützten Areal das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Erwachsene Fußgänger vergessen manchmal, dass sie von jüngeren Verkehrsteilnehmern beobachtet werden. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Passanten grundsätzlich nur bei grün über die Straße gingen. Für Kinder, die kurz vor der Einschulung stehen ist es besonders wichtig, dass man mit ihnen den Schulweg immen und immer wieder übt. Auch eine gut sichtbare Kleidung, wenn möglich mit reflektierenden Streifen, dient der Sicherheit von Kindern und Erwachsenen.

 

Bild: © Marco2811 / Fotolia.de

Read Full Article